Starke Knochen

 

Osteoporose ist ein Volksleiden, an dem jede 3.- 4. Frau über 50 aber auch immer mehr Männer erkranken. Der fortschreitende Stabilitätsverlust des Knochengerüsts führt in der Bundesrepublik alle 155 Sekunden zu einem Knochenbruch. Besonders häufig sind davon Wirbel und der Oberschenkelhals betroffen.
Die daraus resultierenden Schmerzen stehen denen von Tumorerkrankungen oft in nichts nach.In unserer Infobroschüre möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wie Sie Ihre Knochen bis ins hohe Alter stabil und gesund erhalten können.

 

Worum es geht:

Bei ausgewogenem Verhältnis von Abbau und Aufbau entsteht hierdurch eine regelmäßige Erneuerung der gesamten Knochensubstanz. Ein von der Natur sinnvoll erdachter Mechanismus. Gerät dieser Prozess jedoch zugunsten eines verstärkten Knochenabbaus aus dem Gleichgewicht, so spricht man von einer Osteoporose. Die Dichte des Knochens und damit seine Stabilität gehen u.U. rapide zurück - das Bruchrisiko steigt in gleichem Maße an. Was besonders Eltern wissen sollten: Im Kindes - und Jugendalter überwiegen die Aufbauprozesse. Bewegungsmangel, geringer Milchprodukteverzehr und hoher Colakonsum sind klare Risikofaktoren für die späteren Lebensjahre (Cola verringert die Calciumaufnahme aus dem Darm und steigert den Calciumverlust über die Nieren).

 


Wie Sie Ihre Knochen stärken:

Ernährung

Die Osteoporosevorbeugung nur auf das Thema Calcium zu beschränken ist aus heutiger Sicht sicher nicht immer ausreichend. Eine knochengesunde Ernährung sollte auf mehrere Faktoren abzielen:

  • Calcium: Vor allem Milchprodukte, Broccoli und Fenchel sind gute Lieferanten.
  • Magnesium, Fluorid und die Vitamine D + K spielen an verschiedenen anderen Stellen eine entscheidende Rolle (z.B. beim Einbau des Calciums oder beim Aufbau des Eiweißgrundgerüstes)
  • kein Übermaß stark säurebildender Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Alkohol, Süßigkeiten. Stattdessen besser eine basenbildende Vollkost mit hohem Anteil an Obst und Gemüse.
  • Sojaprodukte reduzieren über Ihren hohen Gehalt an sogenannten Isoflavonen das Osteoporoserisiko deutlich. Probieren Sie´s doch einfach mal aus mit Tofu & Co.- Achten Sie auch mal auf die Analyse Ihres Mineralwassers:
    Sowohl Calcium wie auch Magnesium sollten mit mindestens 150 mg/ltr. angegeben sein.
Bewegung

Bewegungsmangel ist ein entscheidender Risikofaktor. Umgekehrt gilt: Jede Art von Bewegung ob nun Walking, Krafttraining, Wandern oder Radfahren führen zu einem Muskelzug am Knochen und das aktiviert die Osteoblasten - also jene Zellen die Knochenmasse aufbauen.
Hier gilt wie bei allen gesundheitsorientierten Sportarten: Lieber mäßig und regelmäßig als selten und dann übermäßig.

 

Sonne

15- 30 min. UV Strahlung pro Tag reichen bereits um die Haut zur Bildung einer ausreichenden Menge Vitamin D3 anzuregen. Dieses benötigt der Körper um das zugeführte Calcium überhaupt in den Knochen einlagern zu können. Fazit: 1 x am Tag runter von der Couch!

 

Nahrung sinnvoll ergänzen

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann erhalten Sie in Ihren Neuffener Apotheken natürlich auch spezielle Nahrungsergänzungsprodukte, besonders empfehlenswert ist hier aus unserer Sicht das Präparat OSTEO AKTIV. Es enthält in hervorragender Dosierung und optimal aufeinander abgestimmt die Mineralstoffe Calcium und Magnesium, ferner Fluorid sowie die Vitamine D und K. Kurzum - alles was ein gesunder Knochen täglich braucht.

 

Was tun wenn Sie bereits Osteoporose haben?

 

Alles was Sie bisher gelesen haben gilt natürlich auch bei bereits bestehender Osteoporose. Ihr wichtiges tägliches Bewegungstraining sollte jedoch aufgrund des erhöhten Bruchrisikos bestimmte Bewegungsformen wie z.B. starkes Beugen des Rumpfes aussparen. Besprechen sie dies vorher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrem Physiotherapeuten.

 

Wirksamer denn je zuvor – die moderne Osteoporosetherapie.

Die therapeutischen Möglichkeiten im Osteoporosebereich haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.
Die Basis bildet in jedem Fall eine optimierte Zufuhr an Mineralstoffen und Vitaminen (v.a. Calcium und D3)
Darüberhinaus hat Ihr Arzt weitere Optionen wie z.B. die sog.

  • Biphosphonate, die den Knochenabbau bremsen
  • Calcitonin, das auch auf Osteoporoseschmerzen einen positiven Einfluß hat
  • Raloxifen, einen nicht an Brust und Gebärmutter wirksamen neuen Selektiven-Oestrogen-Rezeptor-Modulator
  • Die Hormonersatztherapie

Ob und wenn ja welche Therapie für Ihren speziellen Fall in Frage kommt, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

 

Für alle Fragen zur Wirkungsweise und zur optimalen Anwendung steht das Team Ihrer Stadt-Apotheke Neuffen gerne zur Verfügung.